Montag, 24. September 2012

Gefaltete Bündchen...

Ich muss Euch zu allerst sagen, dass ich keine Ahnung habe, 
ob das "Gefalteten Bündchen" wirklich auf diese Art gemacht wird.

Ich habe das Internet durchsucht und bin auf kein Ergebnis gestossen.
 Deswegen habe ich einfach ein altes Shirt von mir 
mit eben genau so einem Kragen zerschnitten
und mehrmals ausprobiert.


Meine beste Lösung habe ich Euch hier nun mal mitfotografiert.

Ihr schneidet Euch einen Bündchenstreifen zurecht, 
der lieber etwas länger ist, als es schlussendlich sein soll.
So könnt Ihr Euch die gelungenste Stelle auswählen.

Auch wird der Streifen gut 1-2 cm breiter zugeschnitten. 
Damit lässt sich einfach besser arbeiten.

Normalerweise fixiere ich Bündchen nicht vor dem Annähen,
hier empfiehlt es sich allerdings.
Ein Muss ist es nicht, aber Ihr müsst Euch das ganze dann einfach unter der Overlock denken ;)

So würde das Bündchen normalerweise unter der Maschine liegen.

So machen wir es nicht!!
Ich habe sie versetzt aufeinander gelegt.
Hier ist es mit Nadeln gekennzeichnet.
Bei einem ca. 5,5 cm breiten Streifen versetze ich 
um 2-3cm nach hinten.

 Nach zwei Stichen ist es fixiert und nun 
dehne ich nur den unteren Teil des Bündchenstreifens.

 Auf den stark gedehnten untere Teil lege ich nun sanft 
und ungedehnt die obere Hälfte.

 So nähe ich nun das gesamte Bündchen mit einfachem Geradstich.
Achtet wirklich darauf unten fest zu dehnen und oben nur zu legen.
Deswegen habe ich am Anfang versetzt angefangen.
So ist genug Spielraum zum Dehnen.

 Ab und zu, gehe ich mit dem Finger zwischen das Bündchen.
Die Falten sind nun auch schon zu sehen.

Bis zum Schluss immer mit der gleichen Technik weiter arbeiten.

Nun alles bügeln. Achtet darauf, dass unten die Naht schön gerade liegt, 
dann ergeben sich die Falten ganz von allein.

 Ab und zu habe ich etwas nachgeholfen 
und mit dem Finger schön ausgearbeitet.

Mein fertiger Bündchenring.

Ich habe ihn nun mit der klassischen Kauf-Shirt-Methode angenäht.
Theoretisch müsste man das Bündchen auch zum Ring schliessen 
und dann zusammen nähen können.
Aber mir reichte das so.

Eventuell wirkt s noch mehr, bei einem Shirt für Erwachsene,
da einfach mehr Falten zu sehen sind.

Noch ein Tipp:
 Beim Overlocken bzw Annähen schneidet Euch einfach das Überstehende zu breite ab.
Richtig schön ist es, wenn die Falten somit nämlich eingenäht werden.

Hier seht Ihr dass die linke Falte nicht ganz in der Naht ist.
Das ist nicht schlimm aber die anderen sehen noch besser aus.

Jetzt bin ich gespannt, ob es bei Euch auch klappt und würde mich über ein Feedback freuen.



Kommentare:

  1. Danke für das Tutorial! Das sieht ja toll aus!

    AntwortenLöschen
  2. Danke! Wenn ich es ausprobiert habe, zeig ich dir das Ergebnis.
    (ich hoffe es wird so toll wie deines)
    lg
    Anja

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  3. Das ist ja mal eine coole Idee! Sieht toll aus und ich werde es mal ausprobieren!
    Vielen Dank für Deinen Kommentar und den Verweis auf das Kiss Syndrom. Hab ich auch schon drüber nachgedacht und mein Bauchgefühl hat mir auch gesagt, dass ich mal in Soneas Krankengymnastikpraxis drauf schauen lasse. Die steht übrigens auch in der Adressliste auf der Homepage.

    Viele liebe Grüße
    Katharina

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  4. Es ist einfach toll, wenn ich sehen kann wie Du und
    andere Näherinnen ihr Wissen kostenlos weitergeben!
    Es werden ja leider schon Anleitungen verkauft welche man im WWW
    gratis erhalten kann!
    Vielen herzlichen Dank für die tollen Anleitungen und Muster.
    GlG Susan

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