Dienstag, 20. August 2013

Das erste Mal...

Das erste Mal Kinsgi-Weg...


Das erste Mal für mich, wirklich ein Frühstück mitgeben...



Das erste Mal gehörst Du nun nicht mehr nur noch mir, 
sondern bist ein Teil des Systems.



Das erste Mal müde, stolz mit neuem "Lüchtzgi" heimkommen.
Solche Mengen Mittagessen hast Du schon lang nicht mehr verdrückt.


***

Mein liebes Plüschauge,

ich wünsche Dir, dass in Kinsgi- und Schulzeit
Dein Wissendurst nie ganz gestillt wird.
Dass Du liebe Freunde findest und wenig Streit hast.
Ich wünsch Dir tolle Lehrer, 
die sich in ihrem Herzen ein Stück Kindheit bewahrt haben.

Du hast das heute toll gemacht, 
auch wenn Du mir mittags nichts erzählen wolltest.
Was will ich auch immer alles sofort wissen!

Nachher, mit vollem Bauch, ist noch genug Zeit, 
hast Du Dir sicher gedacht.

Recht hast Du.

Ich habe Dich lieb, kleines Plüschauge...






Kommentare:

  1. Ach wie schön!! Da wünsche ich noch einen guten Start!!!

    Ich hab gerade das Brot bewundert - wo hast du so eine schöne Ausstechform her? Ich bin verliebt :)
    Ganz liebe Grüße

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    1. Danke dir aenni,

      Dazu mach ich noch einen extra Beitrag.
      Sei lieb gegrüsst

      Melli

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  2. Wunderschöne Worte!! Ja, so ein Neuanfang ist nicht nur für die Kinder ein unbekanntes Terrain, auch wir Mütter müssen das alles erstmal verdauen und uns daran gewöhnen........♥♥

    Ganz liebe Grüße
    Bianca

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  3. Bei uns gehts jetzt auch aufeinmal ganz schnell. Nach unserem Urlaub im September ist sie ein kleines Krippenkind. Ich glaub das muss ich auch erst noch richtig realisieren...
    der Elefant ist toll! Bin schon gespannt auf den Extra-Post :-)
    LG Caro
    P.S. danke für deine lieben Blog-Geb-Wünsche!!!

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  4. Alles Gute für deine Kleine!
    Brot ausstechen mache ich auch sehr gern! :-)

    Liebe Grüße,
    Sari

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  5. Liebe Melli

    Ganz wunderbar geschrieben! *tränchenwegwisch*

    Liebe Grüsse
    Sarah

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  6. Mein Kind ist auch seit "heute" ein großes Stück gewachsen und hat seinen ersten Kindergarten Tag erlebt.
    zwar nicht ganz so aufregend wie in der Schule, aber ich kann deine Gedanken grade sehr nachvollziehen.
    Zwischen Stolz und Neugierde, gespannt warten und dann wollen sie nichts erzählen :D ...
    lg Mupfelchen

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  7. Oh, ich kann deine Gedanken und Gefühle sooo gut nachempfinden!
    Einer meiner Schnubsel ist jetzt in die Schule gekommen. Das "Loslassen" fällt so unglaublich schwer, nun kann frau sie nicht mehr so beschützen wie noch vor einiger Zeit auf dem Kinderspielplatz wenn die Großen geärgert haben. Sie haben mehr Verantwortung für sich selber und ihre Sachen, müssen sich selber durchsetzen und ihren Platz im System finden.
    Ich muss sagen: Der Schnubsel macht das wunderbar, ist neugierig und stolz wie Bolle. Das macht es viel einfacher, ihn "in die Welt hinausgehen zu lassen".
    Er denkt mehr an seine Sachen, als sein großer Bruder, der da immer etwas schusselig ist... Von daher ist es angenehm ungewohnt für mich, dass es so gut klappt. *lach*
    Und oft erzählen sie sogar beide von der Schule.
    Der Große wollte jetzt das erste Mal nach der Schule direkt mit dem Bus zu seinem Freund fahren und auch ganz alleine zum Training gehen (über die große, stark befahrene, mit Mittelinsel geteilte Straße).
    Sämtliche Alarmglocken schrillten "ALARM, NEIN", aber der Verstand sagte "Lass' ihn gehen, er geht erst über die Straße, wenn alles frei ist. Wir haben den Weg schon soooo oft gemeinsam gemacht und da hat er es prima gemacht."
    Und was soll ich sagen: Er hat es super gemacht (Mama unbemerkt hinter der Hecke) und ER stolz wie sonstwas. Erleichterung auf ganzer Linie.
    Wie heißt es so schön: Wenn Kinder klein sind, gib' ihnen Wurzeln, wenn sie größer sind Flügel...
    Das Pausenbrot ist so liebevoll arrangiert, da steckt soviel Liebe drin!
    Euch alles Liebe und eine spannende, neue Zeit,
    Elfchen

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    1. Oh Elfchen, ich hätte auch hinter der Hecke gewartet :D
      Das klingt wirklich genau nach meinen Gefühlen.
      Danke für Dein liebes Kommentar.

      Grüssli Melli

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  8. eine Freundin von mir wohnt seit einem Jahr auch in der Schweiz. Und Kindergartenbeginn heißt in der Schweiz ja ein bisserl was anderes als in Österreich. Der Weg alleine und so... Wie dein Plüschaugerl so weg geht... Das macht dich sicher stolz und wehmütig. Loslassen ist eine echt schwere Übung!

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    1. Ja schwer...

      Ganz allein muss sie den Weg nicht gehen, aber es wird schon erwartet, dass die Kinder ihn "sobald als möglich" allein machen.

      Allerdings geht mir da so manche Sicherhheit vor ;)

      Grüssli Melli

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  9. Oh waaahnsinn, wie die Zeit vergeht! Jetzt is die kleine Maus schon auf dem Weg, richtig "groß" zu werden...

    Von mir auch alles alles Gute und viel Spass und Freude beim Erfahrungen-sammeln!

    LG
    bigggiiiiiiii :-)

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    Antworten
    1. Ja Süsse, gell

      Danke Dir und ganz lieben Drücker

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  10. Nun ist meine Enkeltochter Plüschauge also ein Kinsgi-Kind.
    Ich bin als Omi ganz tief berührt, wenn ich die Fotos sehe.

    Schön, dass Du, liebe Melli, ihre ersten Schritte auf ihrem Weg in die Selbständigkeit in so beeindruckenden Bildern und Versen festgehalten hast.

    Natürlich erinnere ich mich zurück an den Tag, an dem Du zum ersten Mal den Kindergarten besucht hattest. Für mich war es damals genauso aufregend und eigenartig wie für Dich.

    Damals gab ich Dir in Gedanken folgenden irischen Segensspruch mit auf den Weg - ich erinnere mich noch ganz genau. Dein Segensspruch soll nun auch mein Plüschauge begleiten:

    Jede Gabe, die Gott Dir schenkt - mein liebes Kind, möge mit Dir wachsen,
    und Dir dazu dienen, denen Freude zu schenken, die Dich mögen.
    Mögest Du immer einen Freund haben, der es wert ist, so zu heißen,
    dem Du vertrauen kannst, der Dir hilft, wenn Du traurig bist,
    der mit Dir gemeinsam den Stürmen des Alltags trotzt.

    Und noch etwas wünsche ich Dir:
    Das Du in jeder Stunde der Freude
    und des Schmerzes die Nähe Gottes spürst –
    das ist mein Wunsch für Dich, und für alle, die Dich mögen.
    Das ist mein Wunsch für Dich – heute und alle Tage.

    Deine Omi.

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