Freitag, 4. Mai 2018

HOGWARTS - Chapter IV

Jetzt hatte ich also einen fertigen Rahmen:



und fertiges Zubehör.



Der unterste Raum sollte Wahlweise ein Klassenzimmer der Lehrerzimmer bzw auch mal die Bibliothek werden. Ich habe da nicht zu viel vorweg genommen und lasse lieber der kindlichen Fantasie das Weitere.

Der Rahmen sollte nur einladend sein und das ist tatsächlich der Raum, der mir am besten gefällt.






Er bekam einen Wandschrank, gefüllt mit vielen Büchern, ein paar Zaubertränken (deren Inhalt keinem bekannt ist :P ) und merkwürdigen Gerätschaften.....vielleicht für Astronomie etc.


Alles ist wirklich festgeklebt, dass beim Spielen nichts durcheinander fällt.



Durch die beklebte Wand, erkennt man auf den ersten Blick kaum, was echt und was nur aufgeklebt ist. Zwei- und Dreidimensionales verschmelzen direkt miteinander.





Wie ich bereits schrieb, war mir schnell klar, dass ich keine kuscheligen Sessel im Gemeinschaftsraum unterbringen werden. Erst brauchte genau DAS mich zum Zweifeln, ob es nicht doch besser wäre, kleinere Figuren zu nutzen.





Vor allem, da das Plüschauge gerade ihr komplettes Lego Friends Hotel in Hogwarts umbaute.
An diese Figuren hatte ich gar nicht gedacht! Die sahen tatsächlich super aus und hätten auch viel Bewohner-Potenzial gehabt.



Aber dann sah Ron mich an und ich wusste: nein...so weitermachen!
Also gab es im Gemeinschaftsraum anstatt kuscheliger Sessel, kuschelige Kissen und einen Kamin.

Im Nachhinein hat sich das auch als die richtige Entscheidung herausgestellt.


Diesen Schrank habe ich versetzt, er war erst in der Eingangshalle des Prinzessinnenschlosses, aber mir passte er dort nicht so gut hin und unter dem Gryffindor Gemeinschaftsraum war sowieso ein "Raum", den ich nicht wirklich nutzen konnte.




Zumindest ist er zu klein für ein richtiges Klassenzimmer, also wurde das ein wenig mein Abstellraum....echte Potterhead nennen es auch "Den Raum der Wünsche".





Hier findet man alles, was man braucht und in meinem Fall lassen sich in dem Schrank wunderbar die beweglichen Sachen verstauen. Rechts und links davon haben noch die Schulbesen sowie der Feuerblitz Platz.




Besen lassen sich gut aus Reisig und einem Stück Holz und viel Sekundenkleber machen.

Jetzt hatte ich nur ein "Problem". Durch den "geklauten" Schrank aus der Eingangshalle, hatte ich dort eine Nische hinterlassen, bei der ich lange nicht wusste, wie ich sie fülle.

Da ich ja nie wirklich plane, sondern meist einfach mache, könnte man oft meinen, dass ich mich später oft ärgere, aber genau das Gegenteil ist der Fall.
Es kommt, wie es kommen muss:

Beim Kramen fand ich kleine leere Gläschen, die ich mal gesammelt habe.
Mein Mann nimmt ab und zu mal Vitasprint aus der Apotheke und ich fand die kleinen Flaschen schon immer toll, so dass mal einige leere davon in mein Nähzimmer in die Bastelkiste wanderten.




Nun noch farbige Perlen abgefüllt, eine grosse Paillette oben als Deckel aufgeklebt und Voilà!






Die Stundengläser mit den Hauspunkten für die einzelnen Häuser passten genau in diese Nische.


Wie ihr seht, hatte ich zwischendurch auch schon ein paar Ritter positioniert. 


 
Meine "Grosse Halle" würde nur einen Tisch bekommen, da für mehr einfach kein Platz ist,




 aber etwas Wanddeko vertrug es dann schon noch. 






Zwei der Steinstatuen bekamen kleine Ketten ins Maul und daran klebte ich die einzigen zwei Mini-Plastikdeckel, die ich finden konnte. Es gibt diese kleinen Salzstreuer, welche zum Mitnehmen oft auf Messen etc verteilt werden. Ich hatte ja bereits gesagt, dass ich alles sammle *hust.





Und wer jetzt genau schaut, erkennt, dass durch den puren Zufall die Ketten und die Deckel je eine Farbe der vier Häuser in Hogwarts haben! Reiner Zufall! Aber ich lauf dann immer mit einem Grinsen rum, wenn das so schön passt.

Ein paar Schmucksteine ergeben eine glimmende Glut
(Alliterationen mag ja nicht nur ich hihi) 






Später habe ich die Wand noch mit zuvor geformten Steinen beklebt, aber für heute reichts erst mal...


Verlinkt bei Magic Crafts







Donnerstag, 3. Mai 2018

HOGWARTS - Chapter III

Zu Beginn war ich relativ unentschlossen, welche Räume ich in Hogwarts gestalten wollte, denn mein Platz war ja begrenzt.

Sicher war der Gryffindor Gemeinschaftsraum und die Grosse Halle.

Meine Wände waren nun Weiss und da müsste doch Decoupage eine gute Lösung sein, schöne Motive anzubringen. Das klappte besser, als ich dachte.

Ich suchte mir viele Sachen auf Pinterest zusammen:

* den Wandvorhang im Gryffindor Gemeinschaftsraum
* Bilder in Hogwarts (und dazu noch ein paar andere)
* Schöne passende Hintergründe und Wappen etc






Das Ganze druckte ich mir aus. Uhu hat einen wirklich guten Decoupage Kleber, falls Euch interessiert, was ich verwendet habe.




Zuerst pinselte ich die Fläche grosszügig ein, legte mein passend ausgeschnittenes Papier auf und bepinselte es von aussen mit neuem Kleber. Das Papier braucht etwas länger wie bei einer Serviettentechnik, aber das Prinzip ist gleich. Anfangs dachte ich, bei manchen Bildern seien mir zu viele Falten unters Papier geraten, aber das trocknete super glatt.









Die Böden klebte ich mit Marmorfolie ab.

Zwischendurch kamen mir immer wieder kleine Ideen und ich freute mich wie ein Corwell-Wichtel ;), dass ich z.B. genau unter der Treppe zum Gemeinschaftsraum Platz für das "Bild der Fetten Dame" hatte.






Jetzt sah das Schloss schon mal nicht schlecht aus.




Da ich einen ersten Bewohner hatte, war schnell klar, dass die Dimensionen nie wirklich passen würden. Mit Playmobil Figuren wäre aber auch nicht so extrem viel mehr möglich gewesen, da die Räume nicht sonderlich gross sind.









Kinder stört so etwas aber nicht. Mittlerweile wird das Schloss seit Wochen bespielt und es ist wirklich völlig ausreichend eingerichtet. Dazu kommen wir jetzt:




Zaubertränke basteln sich am einfachsten aus Perlen. Noch leichter als auf meinen Bildern ist es, wenn ihr grosse Stecknadeln nehmt und die Perlen darauf auffädelt und mit Heisskleber fixiert.





Ich sammle wirklich viele Jahre schon immer kleine Dinge, was sich für mein Hogwarts Schloss als Goldgrube herausgestellt hat. Aber ein Perlenset fand ich im Nachhinein in einem Brocki (Brockenstuben in der Schweiz, dort findet man viel alte Möbel und Secondhand Ware, vor allem viel Kitsch).




Wenn ihr gerade auf Pinterst mal unter Miniature books sucht, findet ihr eine Menge Vorlagen.
Mit ein wenig Technik sind die schnell gefaltet und geklebt. Das eine mehr, das andere weniger gut, aber das ist nicht so schlimm.






Es war gut, bereits eine Figur fertig zu haben, denn Ron konnte mir immer bei der Grössenanpassung helfen ;)

Seine blauen Knie habe ich ganz am Schluss übrigens noch mit schwarzem Edding abgedunkelt.





Einige meiner Zauberbücher sollten zum Blättern sein, andere nur Deko.






Bei den Dekobüchern habe ich ein Stück Mossgummi in einen Papierumschlag geklebt.






Somit war wieder einiges an Zubehör fertig.


Verlinkt bei Magic Crafts







Mittwoch, 2. Mai 2018

HOGWARTS - Chapter II

Nun hatte ich also meine Grundmauern im wahrsten Sinne des Wortes gesetzt und es ging an die Innendekoration.





Doch zuvor brauchte es Material.
Aus lufttrocknender Modelliermasse in Steinoptik versuchte ich mich an Statuen und Gargoyles.

Die heiklen dünneren Stellen habe ich nach dem Trocknen ein weiteres mal mit Superkleber beträufelt, damit sie stabiler werden.





Von einer Freundin bekam ich eine ganze Menge Playmobil Ritter gesponsert, welche ich noch ein wenig mit genau dergleichen Masse optimierte. Auch bei den Ritterrüstungen habe ich die wichtigsten Gelenke festgeklebt, dass sie sich nicht mehr bewegen konnten. 
Dann bekamen sie eine Schicht Lack.




 Jetzt kommen wir mal zu den Bewohnern des Schlosses.

Zuerst dachte ich ja, dass man das ganze mit den Playmobil Figuren bespielen muss, aber der Zufall lies mich ein Püppchen in der Spielzeugabteilung entdecken, was meinen Vorstellungen sehr entsprach. Es gibt sie noch nicht so lange, (ich kannte sie gar nicht) gibt es "Barbie to go"



Sie sind ca 11 cm hoch, haben einen Wackelkopf und bewegliche Beine. Sie sind fast ein wenig zu gross für das Playmobil Schloss, aber sie haben eine tolle "Bespiel"-Grösse.





Da ich ja ein wenig Repaint - Erfahrung habe, hatte ich relativ schnell ein klares Upcycling Bild im Kopf. Schlussendlich musste ich aber einiges an Erfahrung machen, bis daraus richtige Hogwartsbewohner wurden.

Zuerst einmal hatte ich nach meinem ersten Püppchen rechte Schwierigkeiten weitere aufzutreiben und liebe Freunde auf Facebook haben mir geholfen. Notiz an mich: niemals mehr irgendwelche neuen Spielzeuge für so etwas verwenden, es kann sein, dass online alles ausverkauft ist!

Ja und dann kam das Beste: Normalerweise lässt sich das Gesicht sehr einfach mit Aceton bzw. acetonhaltigem Nagellackentfernen auf seine Basis zurück bringen, so dass man es neu malen kann. 
Tja, die Barbie to go - Puppen sind da eine Ausnahme. Ich brauchte es einfach nicht fertig, die Augen zu entfernen.




Dann habe ich versucht, alles zu übermalen, aber das hielt überhaupt nicht gut und ich konnte die Acrylfarbe wieder entfernen (mit meinem Nagellack *lach* welcher die Augen wunderbar auf dem Gesicht lies)




Gut, die Augen waren eh schön....dann andere!
Mister Super Clear, auch kurz MSC genannt, verwenden viele der professionellen Repainter und so besprühte ich die Puppe damit in zwei dünnen Schichten. So hält alles weiter besser.
Das ist ein lichtechter durchsichtiger Lack ohne Glanz und ich verwende ihn oft. 

Mit dem Skalpell habe ich die Wimpern weggekratzt und das Gesicht nur ein wenig mit Faber Castell Bunststiften angepasst (Sommersprossen und Augenbrauen).

Auch die Uniform hielt mit der Arcylfarbe sehr gut. Zum Schluss kamen noch zwei Schichten MSC auf alles. 

Die Haare sind ein Thema für sich und ich versuche es ganz kurz zu erklären:

Wollfäden werden an einen Stab verknotet und ausgekämmt. Die feine Wolle wird nun abgeschnitten und mit Weissleim auf an der Schnittkante flach auf eine Folie geklebt. Wenn alles trocken ist, werden die Strähnen abgezogen und der Weissleim, welcher inzwischen klar geworden ist, wird bis auf 1-2 mm zurückgeschnitten. Nun werden die Strähnen Schicht für Schicht an den Kopf geklebt - auch mit Weissleim. Nach dem Trocknen am Kopf wird alles frisiert und geschnitten.

Es klingt komplizierte, als es ist, aber es gibt tolle Anleitungen auf YouTube dazu.



RON WEASLEY


Der Zauberstab ist ein Plastikzahnstocher, welcher natürlich ein wenig flexibler sind und somit nicht so leicht bricht. Hier rechne ich mit ein paar Reparaturen, aber da ich diesen Beitrag ja zeitversetzt schreibe, kann ich nur sagen: bis jetzt musste ich erst zweimal einen Zauberstab neu ankleben und es gibt ein paar Puppen mehr.



 Da ich das ganze WIP bei Instagram in den Storys gezeigt habe, versuche ich hier mal ein Video einzubetten. Ich habe allerdings keine Ahnung, ob das jeder von Euch sehen kann.



 Das war heute leider viel Text, aber ich hoffe, es ist interessant und ihr langweilt euch nicht.

Bald gehts weiter...



Verlinkt bei Magic Crafts

Dienstag, 1. Mai 2018

HOGWARTS







Passend zum heutigen Creadienstag starte ich mit Euch ein grösseres WIP.

Anfang diesen Jahres haben das Plüschauge und ich, welche mittlerweile 9 Jahre ist, die Harry Potter Bücher begonnen zu lesen.

Sie ist, wie so viele auch, völlig angefressen und mit Haut und Haaren im Thema drin.

Hier werden Briefe geschrieben, unendlich viele Bilder gemalt, Lego Friends Hotel umgebaut und und und...

Mir kam die Idee, ihr altes Playmobil Prinzessinnenschloss neu zu gestalten und ihr Hogwarts zum Geburtstag im April zu schenken. Sie war sofort einverstanden und ich nehme Euch jetzt einfach in die ganze Umgestaltung mit. Da diese Sache so gross und aufwendig war, werden das mehrere Teile. 

Wenn Ihr auch #Potterhead seid, schaut unbedingt mal zu Ulrikes tollem Blog. Sie und einige Mädels nähen den grossen Harry Potter Quilt und ich liebe es, ihnen dabei zu zusehen <3

So und nun:


The story begins...




Zuerst besah ich mir das Schloss und entfernte Kitsch und wackelige Teile. Soviel bleibt da erst einmal gar nicht übrig, denn mich nervt es bei Playmobil extrem, ok Lego ist nicht wahnsinnig viel besser, dass die Sachen sehr schnell locker werden und auseinander fallen.




Das ist für die Kinder und auch die Eltern nervend, da es den Spielfluss oft stoppt. Also war für mich klar: alles was fest bleiben soll wird auch fest gemacht - und zwar richtig!






Bewaffnet mit Superkleber habe ich mich penibel an alle Einzelteile gemacht. Heisskleber füllte dann unschöne Lücken und brachte Struktur ans Schloss.







Danach war ich im Baumarkt und habe mich mit diversen Dingen eingedeckt. Innen wollte ich eierschalefarbenen Lack und aussen Grau. Aber so richtig schönes Grau gab es erst nicht und ich fragte die Verkäuferin, ob ich nicht auch "das da" verwenden könne. Sie war echt kompetent bisher und bejahte. "Das da" stellte sich daheim nochmal als schwierig heraus, aber dazu komme ich später.




Nun habe ich das komplette Schloss mit einem Unterlack besprüht, damit der Lack besser hält.

Das Playmobil Schloss hat sehr viel Rosa-Elemente und ich brauchte die komplette Inneneinrichtung zu Beginn in ein einheitliches Eierschale-Weiss.




Dafür ist ein Mundschutz wirklich wichtig, denn es braucht Zeit und um alles zu erwischen, musste ich schon sehr nah ran.

Jetzt gestehe ich euch mal was: ich hasse Trocknungszeiten! aber was hilft es!

In diesen Zwischenzeiten habe ich mir immer diverse Kleinigkeiten vorbereitet, wie zum Beispiel diesen Vorhang. Ich habe mir das Original auf ein ähnliches Stück Stoff gelegt, welches ich mit Sprühzeitlkleber an einem Stück Karton fixiert hatte. 



Nachdem ich die Vorlage abgepauscht hatte, konnte ich mit Stoffmalfarbe einen Neuen machen.


Als mein Weiss innen (einigermassen) trocken war, wollte ich das Grau aussen aufbringen und dafür musste ich abkleben. Das allein hat echt viel Zeit gebraucht. Ich habe immer abends gebastelt und tagsüber die grossen Teile mit Tüchern bedeckt. Das Plüschauge wollte sich selbst aber unbedingt überraschen lassen und hat wirklich nie geschaut. Im Gegenteil...oft hat sie mich ermahnt, die Tür doch zu schliessen! Alles stand in meinem Nähzimmer.






Wie ihr hier auch sehen könnt, habe ich das gesamte Schloss so geklebt, dass alles nur aus zwei Teilen besteht. So ist es viel komfortabler zu transportieren und trotzdem nicht zu viele Einzelteile.



JETZT ging es an den Aussenanstrich..bzw Sprühen aber..... hmmm was hatte ich da gekauft?

Ofenlack?! Klar, der ist super schön matt Antrazith. Aber Ofenlack muss man einbrennen! 

Upps! 

Ich habe echt hin und her überlegt. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt und so musste ein Turmdach als Versuchskaninchen herhalten.




 Es klappte...zudem wusste ich ja, dass ich noch einiges verzieren wollte und das somit nicht die einzige Schicht bleiben würde.

Meine Dose reichte fast komplett..erst ärgerte ich mich sehr, denn dieser kleine Strich an einem der Türmchen war übrig und die Dose spuckte nichts mehr aus.




Aber so im Ganzen wirkte das doch schon erst mal klasse, oder?






Bald gehts weiter ...



Auch verlinkt bei Kiddikram 
und Magic Crafts











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